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Es ist wichtig dass die Erkenntnisse jedes einzelnen in der Gemeinde gehört werden. Erkenntnisse sollen nicht versteckt werden, sondern dienen dazu um die Gemeinde aufzubauen. Deshalb soll ein KIima des Redens und Mitteilens gewährleistet sein – so dass jeder genügend Raum erhält um sein Anliegen, sei es Predigt, Prophetie, Mahnung oder Kritik offen mitteilen zu können. Alles soll geordnet zugehen und diese Freiheit darf nicht missbraucht werden. Dennoch gilt in der Versammlung der Grundsatz des Rederechts und der Redepflicht. Redepflicht heißt dass wenn jemand nichts zu sagen hat er dies auch aktiv mitteilt.

In der Versammlung ( Gottesdienst) erhält deshalb jedes Mitglied die Möglichkeit seine Erkenntnisse mitzuteilen. Dies fördert das Aktivwerden in Christus im Gegensatz zum Konsumieren. Deshalb ist es unabdingbar jedem ausreichend Redezeit in der Versammlungen zu geben. Dies ist eine Umsetzung von Gottes Wille: Einer achte den anderen höher als sich selbst.

Umsetzung, Praxis:

Um dies zu gewährleisten wird ein Token(Zeichen) herumgereicht z.B. eine Bibel. Wer das Token hat, der hat die Pflicht zu reden und darf nicht unterbrochen werden solange er im Besitz des Tokens ist.

Das vermeidet ein durcheinanderreden und gibt jedem Aktiv die Chance etwas beizutragen. Zudem ist es wichtig dass jedes Mitglied der Gemeinschaft das Token erhält. Wenn ein Mitglied nichts sagen will muss es aktiv nein sagen z.B. „Keine weitere Erkenntnis von mir.“ Sinn ist es die Gaben uns Schlüssel – die jeder einzelne in Christus hat – der Gemeinde zur Verfügung zu stellen.

Aus Respekt vor den anderen Mitgliedern sollte jeder Redner angehalten werden die wesentliches und wichtiges auf den Punkt zu bringen.

Jeder darf die Versammlung verlassen, wenn auftretende Diskussionen für den einzelnen nicht von Interesse sind. Bei der nächsten Versammlung soll aber das Ergebnis der Diskussion kurz zusammengefasst werden.

Hintergrund:

In den meisten Versammlungen (Gottesdiensten) wird nur – wenn Überhaupt kurz eine Möglichkeit Gegeben zu sprechen. Zudem ist die Hürde oft zu hoch, gerade Menschen die sich nicht gerne in den Vordergrund drängen werden häufig übergangen.

Zudem wird oft gepredigt ohne dass Feedback abgegeben wird. Auch wird häufig keine öffentliche Korrektur des Gesagten vorgenommen. Somit lastet das gesagte vollständig auf den Prediger, Pastor. Auch weitergehende Fragen können so nicht diskutiert werden. Als Gegenargument wird oft angeführt, dass die Zeit nicht reichen würde jeden anzuführen. Deswegen ist es sinnvoll dann mehrere kleinere Versammlungen anzubieten, anstatt zu Große. Zudem erhält die Versammlung für jeden einzelnen einen Mehrwert, weil er Fragen stellen kann und somit Wachstum in Christus gefördert wird oder Problem zutage treten und damit gelöst werden können.

Biblischer Hintergrund:

1.Korinther 14, 29

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