Segensprinzip – Segen erlangen vs. Gesegnet sein:

Um einem hierarchischen System und dem Zeugnischarakter, sei er positiv oder negativ, sei er Segen oder Fluch, zu entgehen, d.h. diesem ererbten Prinzip nicht zu unterliegen, das unser Leben prägt, müssen wir erkennen, was (?) der Unterschied zwischen >>Segen haben<< und >>gesegnet (zu) sein<< bedeutet… – Dass ein Fluch schlecht für unser Leben ist, leuchtet ein, allerdings wird heute das Wort „Fluch“ in diesem Zusammenhang selten verwendet, denn wenn ein Leben ungünstig verläuft, so wird oft argumentiert, dass ein Mensch; – die u./o. Derjenige selber daran schuld sei. – Obwohl dies der Fall sein kann/könnte, so kann man allerdings nicht gleich direkt daraus folgern, dass er seinem Umstand auch entgehen könn(t)e.             Meist versuchen Menschen unter Fluch verzweifelt ihre Lage zu verbessern, scheitern jedoch früher oder später, – da ähnlich wie man der Schwerkraft nicht entfliehen kann, so kann man/Frau auch einem Fluch nicht entgehen,  – es sei denn man/Frau nimmt Jesus Christus an.

Menschen in hierarchisch-religiösen Systemen unterliegen oft auch einem folgenschwerem Irrtum, denn auch sie verwechseln oft den Segen eines hierarchischen Systems nach dem alten Bund, mit dem >>gesegnet Sein<< in Christus, des neuen Bundes. Der Segen in hierarchischen Systemen hängt von einer Position/ einem Pfarrer/ Pastor oder Leiter ab.    –   Das >>gesegnet Sein<<  hingegen ist ein Zustand, der mit der Annahme von Jesus Christus einhergeht. – Solch ein Mensch muss nicht mehr gesegnet werden von Position(en); er lässt sich auch nicht mehr segnen, da er daran glaubt, dass er/sie bereits gesegnet ist.  – Dies allerdings ist ein sehr großer Unterschied.
Es ist ein Akt des Glaubens dieses >>gesegnet zu Sein<< anzunehmen, während in einem hierarchischen System es ein Akt der Leistung über Position(en) darstellt, Segen erst zukünftig zu erlangen, – immer mit der Gefahr verbunden, dass auch ein Fluch eintreten kann/könnte.

Deshalb sagt Paulus dass der niedriger immer vom Höheren gesegnet wird. -> Hebräer 7,7

So ist demnach der Segen oder Fluch in hierarchischen System der Segen der nach dem Prinzip des alten Bundes stattfindet. Obwohl dieser Segen auch eine Herrlichkeit hat – Hebräer 8,6 so ist er dennoch nur ein Schatten gegenüber dem gesegnet sein in Christus Jesus. 2. Kor. 3,12-18

Da wir in Christus davon ausgehen dass wir gesegnet sind, lassen wir uns nicht mehr segnen, sondern wir segnen diejenigen die noch nicht in Christus sind. Wir lassen uns nicht segnen, wir sind gesegnet!
siehe Epheser 1, 3

Es besteht eine große Gefahr den Segen des alten Bundes zu verwechseln mit dem gesegnet sein In Christus. siehe auch 2. Kor. 3,7ff In Religiösen hierarchischen System ist man sich der Segen erlangen häufig sehr bewusst denn schließlich möchte man in religiösen hierarchischen System Gott gefallen.

Wie das Wort gefallen aber schon aussagt steckt da der Fall des Menschen bereits drin. Während man in hierarchischen System den Positionen sei es Gott oder Menschen versucht zu gefallen, so ist es im Netzwerk so, dass man Gott nicht mehr gefallen muss, sondern bereits angenommen ist. Während das „Gott gefallen wollen” eine latente Gefahr des scheitern birgt, so bedeutet das gesegnet sein nicht mehr Gott Gefallen zu müssen. Das ist auch nicht notwendig, denn Gott selbst verlangt grundsätzlich dass wir sein Erlösungswerk annehmen d.h. Christus, so dass er für und das erledigen kann in uns durch Christus, damit wir nicht mehr der Gefahr unterliegen zu scheitern weil es nämlich großer Anstrengung bedarf den Segen nach dem alten Bund zu erlangen.

Zudem stellt er im Verhältnis zum gesegnet seins im Neuen Bund einen Schatten an Reichtum dar. Gott der Vater verlangt nichts weniger als Christus in uns zu sehen. Paulus spricht in diesem Zusammenhang vom sogenannten geistlichen jüdischen Prinzip, d.h. Jüdisch sein heißt den Segen über Anwendung der Regeln der Positionen in der Hierarchie zu gehen, sprich Gebote und Gesetze zu halten, die Segen verheißen und Fluch vermeiden um Heil zu erlangen.

Dass dieses halten mit Großem Aufwand verbunden ist und ein Scheitern quasi zu höchstwahrscheinlich, es sei denn man heißt Jesus Christus liegt nahe.

Die Gemeinschaft in Christus geht davon aus, dass jeder direkten Zugang zu Gott hat, und gesegnet ist, d.h. keine Segensgeber wie z.B. Pastor, Leiter mehr notwendig sind.

Merke: Mitglieder der Gemeinschaft in Christus lassen sich nicht von anderen Mitgliedern der Gemeinschaft segnen, denn sie gehen davon aus, dass sie bereit gesegnet sind.