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Zu unserer Vorgeschichte:

Wir sind zwei junge Männer, die sich Ende der neunziger Jahre im Kolpinghaus in München kennengelernt haben. In jener Zeit hatte Bernhard ein tiefgreifendes freudvolles Erlebnis – ähnlich wie Paulus – eine Erscheinung von Christus im Geist, und er erzählte mir voller Begeisterung davon. Ich hatte eine solche Offenbarung zur damaligen Zeit noch nicht gekannt, konnte es daher zunächsteinmal nicht nachvollziehen wovon Bernhard damals sprach. Offen gestanden war mir diese Sache damals suspekt und auch ziemlich gleichgültig. Kurz darauf zog ich dann weg aus München und wir verloren uns für einige Jahre aus den Augen –  der Kontakt brach ab.

Ich lebte dann ganz normal ohne Gott und den Glauben weiter, es ging mir allerdings nicht wirklich gut.

Ich war innerlich unerfüllt bzw. immer wieder weiter auf meiner Suche nach der Wahrheit; bewusst und auch unbewusst. Bernhard ging  weiter, erfüllt von Glauben an Jesus seinen Weg. Er machte in dieser Zeit auch viele wertvolle Erfahrungen, Gute wie auch weniger Gute, doch ließ Ihn jene Erfahrung, die
er zuvor mit Gott gemacht hatte nie wieder los; der Glaube an Gott war ihm wichtig geworden, da er nun um die Existenz eines lebendigen Gottes wusste, der sich durch den Hl. Geist tatsächlich offenbaren kann – für jeden Menschen möglich.
Einige Jahre später, als ich wieder nach München zurück zog  ging es mir seelisch nicht so gut.
Ich erkannte mehr von der Welt und auch von der Menschheit, wie sie funktioniert, was mir so garnicht wirklich gefiel. Mit zunehmendem Alter wurde ich immer nachdenklicher, tiefgründiger, philosophioscher, was mir allerdnigs an sich so garnicht half, denn Erkenntnisse alleine sind noch keine Lösungen für auch nur irgendetwas. Ich wurde immer depressiver, zog mich weiter zurück; meine innere Unruhe und der innere Druck waren weiter gewachsen.

Zu der Zeit dachte ich mir immer öfter: „Das kann doch noch nicht alles sein!

Wo ist da der Sinn meines/unseres Daseins bitte? Was soll das hier alles?“

Antworten darauf hatte ich viele und letztlich doch keine. Jedenfalls keine befriedigenden, denn diese im Grunde schreckliche Kakophonie der Welt hatte bei mir nur noch mehr Verwirrung und Chaos gestiftet. Meine Seele wurde immer betrübter, und ich sehnte mich nach vielen positiven Dingen, doch vor allem nach Wahrheit, die wirklich, unabänderlich und stetig ist, und nicht nur eine Ansammlung kurioser Ideen, Meinungen, und subjektiven Ansichten darstellt.

Ich wusste es damals noch nicht, dass ich im Grunde Gott suchte, (und auch dringend brauchte im Übrigen). – Es war mir so sicher nicht bewusst. Ich kam dann irgendwann an einen Punkt, an dem ich mir sagte: „Okay. – Was IST jetzt Sache?! Entweder es gibt da noch etwas Besseres, Schöneres, Wahrhaftigeres, Ehrlicheres als diese Welt… etwas Höheres, eine höhere und vom Wesen her eine bessere Macht – irgendetwas in der Richtung, oder aber falls nicht, na dann gute Nacht, dann mache ich Schluss.“

Und da habe ich zum ersten Mal in meinem Leben alleine, selbständig, ohne Druck oder Zwang von aussen, ohne dass mein Gebet irgendein religiöses Ritual dargestellt hätte, sozusagen im stillen Kämmerlein gebetet.

Ich sprach: „Jesus, wenn es Dich gibt, dann zeig dich mir!“

Ich hatte nicht wirklich erwartet, dass etwas passieren würde, aber ich dachte mir: „Hey, das wär doch mal ne Chance, also warum nicht mal ausprobieren? – Hmm, warum eigentlich nicht?“

Ich habe das dann schnell wieder vergessen, und ich wandte mich anderen Dingen zu.

Es dauerte aber gar nicht lange, vielleicht so zwei, drei Tage bis sich der Geist des Herrn, der Hl. Geist bei mir zurückgemeldet hatte. Ohja, und wie Er das tat. Das war die reinste  Freude, und das reinste Glück, das ich jemals verspürt habe.

Ich bekam auch meine direkte Offenbarung vom Herrn. Diese war im positivsten Sinne echt erdrutschartig. Ich habe es anfangs gar nicht gecheckt, bis Jesus mir durch den heiligen Geist sagte: „Hey Olli, Du hast nach mir gerufen, also hier bin ich.“. Diese Offenbarung ging auch z.B. mit der Erkenntnis her, dass es Gott tatsächlich gibt, und dass Er allein DIE
Wahheit ist.

Ich verspürte auch eine Freude, und eine Liebe, wie es sie in dieser Welt garnicht gibt. Später erst realisierte ich so richtig, was mir da eigentlich geschah, denn die erste Zeit bin ich nur auf und abgehüpft vor lauter Freude. Meine ca. 12 Jahre andauernde Suche war also an/ab diesem Punkt vorbei.
Meine Depressionen waren auch auf einen Schlag futsch. „Kleiner Nebeneffekt“. Lol. Tja, und seither bin ich auch gläubig. Später erst erfuhr ich von anderen, sogenannten wiedererweckten/wiedergeborenen
Christen. Die Bibel spricht ja in diesem Zusammenhang von der sogenannten Wiedergeburt. Es ist keine
körperliche Wiedergeburt, wie sie manchmal fälschlicher Weise verstanden wird, sondern eine rein geistliche. Zu der Zeit hatte ich auch wieder etwas Kontakt zu Bernhard. Ich rief ihn mal an, um zu erfahren, wie es ihm ging. Das Erstaunliche an dieser Geschichte ist auch noch, wie der Gott, Jesus das alles fügte.
Sowohl vom timing als auch von den ganzen Umständen her. Das wusste ich da alles noch nicht. Später dann erfuhr ich, dass Bernhard sich einen Glaubenden Freund gewünscht hatte.  Danach lernte ich nach und nach andere Christen kennen, welche mehr oder weniger in sogenannten freien Gemeinden „organisiert“
waren. Dies war eine ganz neue Welt für mich. Ich wunderte mich darüber, dass es soetwas, wie freie
christliche Gemeinschaften auch gab. Ich fand das toll, dass neben der Religiösität auch noch sowas Ungezwungenes und Frei(er) es gab, was Glaubenssachen angeht, wo es bei jedem einzelnen Gläubigen in erster Linie um eine Beziehung zu Gott=Jesus geht durch den Hl. Geist geht.

Seit diesem Punkt bin ich auch der festen Überzeugung, dass es für jeden einzelnen Menschen möglich ist, eine direkte Offenbarung vom Herrn zu bekommen, und geistig wiedergeboren zu werden. Denn der Herr lädt in seinem Wort einen jeden Menschen herzlich ein, Ihn mal kennenzulernen. Diese Möglichkeit ist immer da, Tag und Nacht,
in jeder Lebenslage.

Des Weiteren bin ich auch der Überzeugung, dass der Herr jedem helfen kann, der
Ihn in der Not oder auch in einer Depression z.B. anruft. Er ist der einzig wahre Weg zur Überwindung einer jeden Krise, denn Für Ihn ist das nichts Neues, dass Menschen (die unterschiedlichsten) Probleme haben (können), noch stellt es für Ihn eine unlösbare Aufgabe dar, diese Probleme zu lösen.

Gott kann man wahrhaftig erleben!    –     Dies ist meine und unsere Botschaft. Der Unterschied liegt wohl darin ob man Gott das Recht einräumt in sein Leben zu treten. Dies muss aktiv geschehen und darf von dir keine passive Haltung sein. Ein einfacher Satz: „Jesus Christus zeig dich mir, damit ich dich erkenne!“ kann da wahre Wunder bewirken.

In Christus –  Oliver & Bernhard

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