In den meisten Kirchen ist der Großteil der Gläubigen zur Unmündigkeit verdammt.
Selbst in Freikirchen reden die Gläubigen häufig nur in den Hauskreisen, der selbst wieder von Leitern gesteuert wird. Das verhindert das wesentlichen Themen nie in der Versammlung ( z.B. Gottesdienst am Sonntag ) zu Tage treten.
Die meisten Gläubigen konsumieren, so wie man sich einen Video anschaut, ohne jemals ein Wort gesagt zu haben. Das ist nicht im Sinne der Gemeinschaft. Die Ursache liegt in der Struktur der Gemeinde und der mangelnden Redezeit die gegeben wird. Die Hürde zu sprechen ist zu hoch – selbst wenn manche Freikirchen diese Möglichkeit bieten spricht meist nur ein kleiner sehr mutiger teil. Zudem soll das gesagte noch von Personen gefiltert werden was eine zusätzliche Hürde darstellt.
Das hat zur Folge dass keine Klärungen geschehn können,
Diskussionen im verborgenen Stattfinden und Problem nicht für alle bewusst sind.
Schlüssel der Erkenntnis werden zurückgehalten – aus Angst das jemand etwas falsches Sagen könnte.
In Christus teilt diese Angst nicht, denn wenn alle Reden, dann können auch alle korrigieren. Anstatt Kontrolle in der Versammlung setzt in Christus auf volles vertrauen durch den Hl. Geist dass er uns zur Einheit – d.h. eines Sinnes – in Christus führt.
Um das Umzusetzen braucht es eine dienstorientierte Struktur.

Siehe dazu auch: Umsetzung der Redepflicht im Gottesdienst